Offshore, Minnesota, Nordsee-Flauten


Lesetipp: Windkraftanlagen auf See werden immer günstiger und kommen bald ohne öffentliche Subventionen aus. Und auch die Kosten für den Abtransport des Windstroms sinken. Die technische Standardisierung ist ein entscheidender Grund, warum auch Konverterstationen, die den Strom aus den umliegenden Offshore-Windparks aufnehmen, bei größeren Distanzen von Wechselstrom zu Gleichstrom umwandeln und an Land transportieren, immer günstiger werden. Eine Entwicklung, die sich laut Lex Hartman aus der Tennet-Geschäftsführung künftig fortsetzen werde.
handelsblatt.com

Studientipp: Bereits ab 2019 könnte es im US-Bundesstaat Minnesota günstiger sein, große Pufferbatterieanlagen zu bauen, als bei Windflauten und schlechtem Wetter auf den Betrieb von Erdgaskraftwerken zu setzen. Zu diesem Ergebis kommt eine aktuelle Studie des Energy Transition Lab an der University of Minnesota. Demnach könnte man auf die geplante Installation von zusätzlichen 1.800 MW an Erdgaskraftwerken verzichten, wenn es gelänge, Wind- und Sonnenkraft verlässlich und kostengünstig zu speichern.
energytransition.umn.edu (Studie), heise.de

Klicktipp: Was Europa bei Nordsee-Flauten tun kann, erklärt eine neue Studie der ETH Zürich und des Imperial College London. Die Länder müssten nur ihren Windkraftausbau besser abstimmen und die Großwetterlagen berücksichtigen, schon ließe sich die Windkraftausbeute verstetigen.
spiegel.de