Bürgerwind, Gasag, Norwegen, Energiewende-Bremse, Steuern, Photovoltaik-Nachfrage


onshore-fhiMehr Wettbewerb bei Windenergie an Land: Laut Bundesnetzagentur verschärft sich der Wettbewerb beim Bau neuer Windparks. Demnach sei in der zweiten Ausschreibungsrunde für Windenergieprojekte an Land der durchschnittliche Zuschlagswert im Vergleich zur ersten Runde um über einen Cent pro Kilowattstunde gesunken. Damit liegt die Subvention, die der Betreiber für jede Kilowattstunde Strom bekommt, nun bei 4,28 Cent. Insgesamt erhielten in dieser Ausschreibungsrunde 67 Gebote den Zuschlag zum Bau von Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.000 MW. Die Bürgerwindparks dominierten die Runde.
wiwo.de, sonnewindwaerme.de, bizzenergytoday.com

Gasag setzt auf Sonne: 32 Mio. Euro will die Gasag-Gruppe in den nächsten zwei bis drei Jahren in Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt fast 40 MW investieren. Erst kürzlich hat die Tochter SpreeGas eine Freiflächenanlage mit 31.200 Solarmodulen und zehn MW Leistung in Frauendorf (Brandenburg) realisiert und damit die Öko-Stromerzeugung innerhalb der Gasag-Gruppe auf über 50 GWh gesteigert.
euwid-energie.de

Ölfelder in der Barentssee: Insgeamt 93 Ölfelder hat Norwegen in dem Randmeer des Arktischen Ozeans zur Erkundung ausgeschrieben – so viele wie noch nie. Dabei sei jede zusätzliche Öl- und Gasförderung in der Arktis mit den in Paris eingegangenen Klimaverpflichtungen unvereinbar, kritisieren norwegische und internationale Klima- und Naturschutzorganisationen. Der bisherige Wohlfahrtsstaat sei ohne diese Einnahmen aus dem Ölexport nicht zu finanzieren, heißt es lapidar aus Oslo.
taz.de

Energiewende-Bremse? „Gleiche Rechte für die Erneuerbaren wie für die Fossilen“, so lautet die Forderung der Erneuerbaren-Branche. Doch bisher bremst die Politik beim Thema Klimaschutz und Erneuerbare eher. Kurz vor der Bundestagswahl fordert die Branche nun die Entflechtung von EEG-Umlage und Steuer, das konsequente Voranbringen des Kohle-Ausstiegs sowie ein Instrument, um einem Negativausbau bei den Erneuerbaren zu begegnen.
erneuerbareenergien.de

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Höhere Steuern für die Energiewende: So lautet ein Vorschlag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Gleichzeitig solle die Ökostrom-Umlage drastisch um bis zu zwei Drittel gesenkt werden, so die Empfehlung an die künftige Bundesregierung. Zur Einrichtung von Energiewendefonds ist konkret von einer Anhebung der Einkommen-, Vermögen- und Unternehmensteuern die Rede.
faz.net

Hohe Photovoltaik-Nachfrage: Im südkoreanischen Gumi hat LG Solar eine weitere PV-Schmiede in Betrieb genommen. Grund ist die weltweit steigende Nachfrage. Bis zum Jahresende sei ein Ausbau der Modulfertigungskapazitäten auf 1,9 GW geplant, heißt es. Bis 2020 sollen die Gesamtkapazitäten sogar auf 3,6 GW erweitert werden.
solarserver.de , pv-magazine.de