Technologie

11. Okt 2012

Siemens, Aveillant Technologies, Cyro-Power, Parker Hannifin, Hempel.


Weltgrößter Rotor von Siemens nimmt Betrieb auf: Die 6-Megawatt-Anlage hat mit 154 Metern Durchmesser den bis dato größten Rotor weltweit und wird ab sofort im dänischem Offshore-Windpark Oesterlid getestet. Die erste 6-Megawatt-Turbine von Siemens wurde im Mai 2011 aufgestellt – allerdings nur mit einem 120-Meter-Rotor.
elektrotechnik.vogel.de, siemens.com

3D-Radarsystem soll Windparks für Flugzeuge sichtbar machen: Aveillant Technologies installiert das erste holographische 3D-Radar am Flughafen von Cambridge. Es soll Flugzeuge und Windkraftanlagen besser unterscheiden können. Die Briten hoffen, dass dadurch mehr Windparks nahe Flughäfen entstehen können.
energy-business-review.com

Gefrorene Luft als Windspeicher der Zukunft? Eine Technologie namens „cyro-power“ soll überschüssige Energie von Windparks nutzen, um Luft (ohne CO2 und H2O) bis auf -190 Grad herunter zu kühlen. Herrscht Flaute, wird das Kühlsystem einfach abgeschaltet und der entstehende Luftdruck treibt die Turbinen an.
treehugger.com

Intelligente Schlauchleitungen von Parker Hannifin: Die Hydraulik-Leitungen sind mit speziellen Labels versehen, die Daten über den Zustand der Schläuche ausweisen. Zudem liefern sie auch Infos darüber, wo und wann die Leitungen gefertigt wurden. Kunden sollen dadurch Zeit und Geld sparen, weil sie im Fall der Fälle genau wissen, welcher Teil einer Leitung repariert werden muss.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Neue, lösemittelfreie Beschichtung für Offshore-Gründungen: Hempadur Multi-Strenght 35460 von Hempel ist speziell für die Anwendung auf rauer See entwickelt worden. Das Material trocknet innerhalb von sechs Stunden und soll dabei umweltfreundlicher sein als andere Beschichtungen dieser Art.
windpowerengineering.com


Technologie

18. Okt 2012

Timber Tower, TU Bergakademie Freiberg, Columbus McKinnon, Windstrument.


Der erste Multimegawatt-Holzturm steht: In Hannover hat TimberTower in den vergangenen Wochen den Prototypen eines 100 Meter hohen Holzturmes errichtet. Inzwischen wurde darauf eine 1,5 Megawatt Turbine von Vensys installiert. Es ist die erste Multimegawatt-Anlage dieser Art. Noch vor Ende des Jahres sollen die Tests abgeschlossen sein und die Anlage ans Netz gehen.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Schwimmendes Forschungsprojekt in der Ostsee: Um die Umweltverträglichkeit sowie die erweiterte Nutzung von Offshore-Windrädern zu testen, plant die TU Bergakademie Freiberg ein Forschungsprojekt in der Ostsee. Dabei sollen auch schwimmende Windanlagen, die nicht im Meeresboden verankert sind, getestet werden. Diese könnten die Kosten von Offshore-Windparks deutlich senken, so die Hoffnung der Freiberger.
energie-experten.org

Elektro-Kran für mehr Umweltschutz: Ein neuer elektromechanischer Kran von Columbus McKinnon soll auch bei starkem Seegang beim Aufbau von Windrädern helfen können. Der Kran ist mit einer Antikorrosions-Beschichtung ausgestattet und damit speziell für den Einsatz auf offener See geeignet. Zudem soll er umweltschonender sein als traditionelle Kräne, weil auf hydraulische Elemente verzichtet worden ist.
maschinenmarkt.vogel.de

Ausbaubare Kleinwindanlage: Windstrument heißt eine neue Anlage, die aussieht wie ein Turm, der mit vielen kleinen Windmühlen besteckt ist. Genau das, sagt Ashi Kasai Pastics, mache die Anlage so attraktiv für Häuslebauer. Die Kunden können die Anlage je nach Bedarf um weitere Windräder ergänzen.
greenpacks.org (englisch)

Wie stark weht der Wind im Ihrem Vorgarten?: Ein guter Standort ist eine wichtige Vorrausetzung für die Effizienz von Windkraftanlagen. Im US-Bundesstaat Oregon können Privat- und Geschäftskunden neuerdings anhand ihrer Adresse im Internet herausfinden, ob ihr Grundstück als Standort für ein Windrad geeignet ist.
bizjournals.com (englisch)


Technologie

25. Okt 2012

Sway Turbine, Fraunhofer IWES, Alkali-Batterie, Moog, E.ON, Uprise Energy.


Ein 10 Megawatt Blickfänger: Die norwegische Firma Sway Turbine hat eine neue Offshore-Anlage mit einer Leistung von 10 Megawatt entwickelt. Der Generator und das integrierte Laufrad der ST10 sind komplette Neuentwicklungen. Um das Gewicht der Windkraftanlage reduzieren zu können, wurde u.a. beim Turm auf den Einsatz von Eisenstahl verzichtet. Dadurch soll die ST10 auch vergleichsweise kostengünstig werden.
swayturbine.no (englisches PDF)

Größtes Rotorblatt der Welt im Test: Fraunhofer IWES testet ab sofort das 83,5 Meter lange Rotorblatt in Bremerhaven. In dem Kompetenzzentrum wird es jetzt Belastungen ausgesetzt, die das Blatt binnen 25 Jahren Betrieb aushalten müsste. Hergestellt wurde das aktuell größte Rotorblatt von SSP Technology in Dänemark.
nordic-market.de

Alkali-Batterie als Zwischenspeicher: Forscher in Kalifornien haben einen neuen Zwischenspeicher für erneuerbare Energien entwickelt. Mithilfe einer nanostruktuierten Elektrode können diese Speicher den Strom schnell genug aufnehmen und abgeben, um das Stromnetz stabil zu halten. Die riesigen Batterien müssten allerdings in großen Containern gelagert und direkt an das Netz angeschlossen werden.
fr-online.de

Moog erhält TÜV-Zertifikat für Sicherheitsfahrten: Der Pitch-Servoantrieb ist ein Bestandteil elektromechanischer Pitchsysteme und für den sicheren Betrieb von Windkraftanlagen verantwortlich. Moog hat für die Komponente jetzt das notwendige TÜV-Zertifikat für funktionale Sicherheit erhalten und erfüllt somit die vom Germanischen Lloyd vorgegebene Richtlinie zur Zertifizierung von Windenergieanlagen GL2010.
windkraftkonstruktion.vogel.de

E.ON kommt Power-to-Gas-Realität ein Stück näher: Der Grundstein ist gelegt. Die Anlage in Falkenhagen (Brandenburg) soll sonst verlorene Windenergie in speicherbaren Wasserstoff umwandeln. Der wird anschließend in Methan umgewandelt und als synthetisches Erdgas ins Gasnetz eingespeist. Das System soll ab 2013 einsatzfähig sein.
maerkischeallgemeine.de

Windenergie to go – natürlich made in Kalifornien: Uprise Energy aus San Diego will das vom Kaffee bekannte Konzept anwenden und stellt eine mobile 50 kW Einheit vor. Neben der Turbine gibt’s einen Computer, der das Wetter beobachtet und die Anlage so dreht, dass sie möglichst effizient arbeitet. Laut Hersteller kann eine solche Anlage selbst bei niedrigen Windgeschwindigkeiten bis zu 15 Häuser versorgen.
gizmag.com (englisch); vimeo.com (Werbevideo)


Technologie

01. Nov 2012

RWE, Eole Water, TÜV Süd, Google


RWE testet „Power to Gas“: Der Energieversorger hat mit dem Bau einer Demonstrationsanlage im münsterländischen Ibbenbüren (NRW) begonnen. Ab 2013 wird hier eine neuartige Elektrolysetechnologie von Ceram HYD getestet. Dadurch soll überschüssige Energie aus Windkraft und Photovoltaik in Wasserstoff umgewandelt werden, der später bei Bedarf wieder in Strom verwandelt werden kann.
ee-news.ch

Soviel mehr als nur Wind: Die französische Firma Eole Water testet derzeit in Abu Dhabi den Prototyp einer Windanlage, die nicht nur Strom, sondern auch Trinkwasser erzeugen kann. Dazu wird ein kleiner Teil des erzeugten Stroms genutzt, um Feuchtigkeit aus der Luft zu filtern und diese in Trinkwasser umzuwandeln.
windpowerengineering.com (englisch)

Einer der höchsten Messmasten Deutschlands geht in Betrieb: In 140 Metern Höhe soll der Mast in der nördlichen Oberpfalz genaue Wetter- und Winddaten sammeln. Denn für die Region liegen kaum verlässliche Angaben vor. Betrieben wird das Projekt vom TÜV Süd und der Energie-Initiative Natural Energy Solutions (NES). Die Daten sollen für die Planung eines Windparks in der Region genutzt werden.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Google zeigt, wo der Wind weht: In Österreich gibt es sie schon, die Google Maps der Windparks. Hier kann jeder sehen, wo der Wind weht, und wie viel Energie produziert wird. Betrieben wird die Karte von der Austrian Wind Energy Association. Und wer zeigt den Deutschen, wo ihr Windstrom herkommt?
igwindkraft.at


Technologie

08. Nov 2012

ABB, Agile Power, Kite, Saphonian, Suspendem Rope Access.


ABB meldet Durchbruch bei Stromübertragung: Der Schweizer Konzern hat nach eigenen Angaben eine Sicherung für weitreichende Gleichstromverbindungen entwickelt – und damit ein 100 Jahre altes Rätsel der Elektrotechnik gelöst. Der Schutzschalter für HGÜ-Netze soll innerhalb von fünf Millisekunden auslösen und Strom mit der Leistung eines Großkraftwerks unterbrechen, so ABB. Damit könnten Anschlüsse von Offshore-Windparks und die Übertragung großer Energiemengen über lange Distanzen vereinfacht werden.
welt.de, wiwo.de

Horizontales Windrad dreht sich um eigene Achse: Der Prototyp der Agile Power AG bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionellen Windkraftanlagen. Der Transport der Komponenten ist günstiger, da die Anlage aus weniger und leichteren Bauteilen besteht. Zudem leistet der Generator mehr Widerstand und die mit ihm verbundenen Rotorblätter drehen sich langsamer. Dadurch wird das Material weniger beansprucht und die Wartungskosten sinken.
suedostschweiz.ch (Infos), agilewindpower.com (Bildergalerie)

Stromerzeugender Lenkdrachen startete zum Jungfernflug: Der sogenannte Kite schwebt in 300 bis 500 Metern Höhe, also dort, wo der Wind mit über 20 Meter pro Sekunde weht. Mit dieser Energie soll der Lenkdrachen einen Wagen am Boden über einen Schienenrundkurs ziehen, wodurch Strom erzeugt wird. Die Idee stammt von der Berliner NTS Energie- und Transportsysteme, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) den ersten Kite in Mecklenburg-Vorpommern getestet haben.
handelsblatt.com

Rotorlose Turbine fängt Tunesischen Wind ein: Eigentlich sieht sie aus wie ein gigantischer Lautsprecher. Aber die von Segeln inspirierte Windkraftanlage namens Saphonian fängt den Wind auf, ohne ein Geräusch von sich zu geben. Die Erfindung von Saphon Energy soll auch die Vögel schonen, denn die Turbine steht quasi still.
scidev.net

360 Grad Inspektionsplattform erleichtert Wartungsarbeiten: Suspendem Rope Access nutzt die neue Plattform von Spider, um Windkraftanlagen in Kanada von Schnee und Eis zu befreien. Die Plattform ist mit stabilen Kabeln befestigt und kann deswegen rund um die Anlage eingesetzt werden.
windkraft-journal.de


Technologie

16. Nov 2012

Siemens, Energiespeicher, Kleinwindanlage, CFK


EU-Projekt soll Offshore-Kosten senken: Drei Jahre lang wollen sieben Unternehmen aus vier europäischen Ländern bessere Lösungen für die Wartung und den Betrieb von Offshore-Windparks finden und die Innovationsfähigkeit der Branche fördern. Das „European Cluster for Offshore Wind Servicing“ (ECOWindS) soll entsprechende Strategien entwickeln und dadurch die Kosten für den gesamten Sektor senken.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Kläranlage wird zum Energiespeicher: Das Prinzip funktioniert nach der „Power-to-Gas“-Methode – und erweitert diese sogar noch. Mit Kohlendioxid aus dem Faulturm der Kläranlage soll ungenutzte Windenergie in speicherbares Gas umgewandelt werden. Ein Versuchsprojekt bringt die Hochschule Emden/Leer mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Firmen aus der Region auf den Weg.
sonnenseite.com

Spiralförmige Kleinwindanlage aus Holland: Die dreiflüglige, grasgrüne Windkraftanlage mit 1,3 Kilowatt Leistung ist schwer zu übersehen. Deswegen ist sie gerade für Unternehmen gut geeignet, sagen die Erfinder aus den Niederlanden. Denn Platz für ein Firmenlogo gibt es reichlich. Zudem kann sie in Gewerbegebieten bis zu einer Höhe von 10 Metern ohne Genehmigung aufgestellt werden.
wn.de, eco-technologies.nl

Neue Prüfmethode für Kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK): Um kleine Risse zuverlässig zu erkennen, hat das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) eine Prüftechnik entwickelt, die es ermöglichen soll etwa Elemente von Windkraftanlagen hochauflösend und zerstörungsfrei zu überprüfen.
maschinewerkzeug.de