Technologie

30. Aug 2012

Hochsee-Rechner, DBB Jack-Up, ZF Services


Industrierechner für die raue See: Der Compact ML von Syslogic baut auf einem lüfterlosen, rundum geschlossenen und vollständig kabellosen Design auf. Damit soll garantiert werden, dass die Computer auch bei schwierigen Wetterverhältnissen mit großen Temperaturschwankungen oder hoher Luftfeuchtigkeit einwandfrei ihren Dienst verrichten. Einige Geräte sind bereits im Offshore-Windpark Alpha Ventus im Einsatz.
all-electronics.de

Software hilft bei der Planung von Seehäfen: Toolbar Planner heißt ein modular aufgebautes Softwaresystem, das komplexe Planungsaufgaben für Seehäfen, Hafenterminals, Logistikflächen sowie Umschlagzentren im Hinterland effizient bearbeiten kann. Das Softwarepaket soll auch für die Planung von Offshore-Terminals nützlich sein. Entwickelt wurde es vom Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML).
mm-logistik.vogel.de

DBB Jack-Up Services baut Schiffskapazitäten aus: Der Offshore-Dienstleister hat den Kauf eines neuen Hubschiffes bekannt gegeben und darüber hinaus einen Vertrag für ein weiteres Spezialschiff unterzeichnet. Das Unternehmen aus Aarhus verdreifacht damit langfristig seine Kapazität auf drei Schiffe für die Wartung von Offshore-Windturbinen.
windkraft-journal.de

Neues Isolierband für Windkraftanlagen: Eine speziell für das Isolierband entwickelte Silikonmischung von Freudenberg Sealing Technologies ermöglicht die Isolation und Abdichtung elektrischer Komponenten für Jahrzehnte. Auf der Husum WindEnergy werden zudem verschiedene Dichtlösungen gezeigt, die maßgeschneidert für die Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen entwickelt wurden.
windkraftkonstruktion.vogel.de

ZF Services erweitert Service-Portfolio: Das Unternehmen wartet Getriebe verschiedener Marken und bietet seinen Kunden eine weltweite One-Stop-Shop-Lösung an. Nach der Übernahme von Hansen Transmissions ist ZF-Windkraft jetzt auch weltweit autorisierter Reparaturdienstleister für alle Windkraftgetriebe von Hansen.
windkraft-journal.de


Technologie

06. Sep 2012

Kolkschutz von Contitech, ABB mit schwimmendem Plattformkonzept, Windgeneratoren für Hochhäuser.


Gummimatten schützen Offshore-Windparks: Contitech will die Fundamente von Offshore-Windkraftanlagen besser vor Strömungen und Wellenbewegungen schützen. Neue Gummimatten mit dem klangvollen Namen CONTI SCOUR PROTECT passen sich dem Meeresboden an, sind salzwasserbeständig und bilden einen standhaften Untergrund für die Anlagen. Vor allem sollen sie Ausspülungen rund um das Fundament, also die sogenannte Kolkbildung, verhindern und damit zusätzliche Wartungskosten vermeiden helfen.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Neue Offshore-Plattform soll Netzanbindung vorantreiben: ABB und die norwegische Werft Aibel haben ein schwimmendes Plattformkonzept entwickelt, das Offshore-Windparks günstiger ans Netz bringen soll. Die Konverter-Plattform entsteht komplett in der Werft und wird in einem Stück zum Bestimmungsort geschleppt. Vor Ort werden die Hohlkasten geflutet, wodurch die Plattform einfach auf dem Meeresboden abgesetzt werden kann. Zusätzlicher Ballast in Form von Steinen macht eine teure und zeitraubende Tiefengründung überflüssig.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Qpunkt produziert Windgeneratoren für Hochhäuser: Ab Oktober will der Prüfspezialist aus Österreich kleine Windräder in Serie fertigen und sich damit ein neues Standbein aufbauen. Bis zu 1.000 Anlagen pro Jahr will Qpunkt auf Hochhausdächer stellen. Entwickelt werden außerdem Windgeneratoren für Einfamilienhäuser.
wirtschaftsblatt.at

Neue Verteilergehäuse für On- und Offshore-Anlagen: Bals Elektrotechnik präsentiert eine neue Generation von Boxen für gesicherte Verbindungstechnik. Beständigkeit unter härtesten Bedingungen, verschiedene Größen und Langlebigkeit verspricht der Hersteller. Die Optik kann nach Kundenwünschen angepasst werden.
bals.com

Sind Kitefarms die Zukunft der Windenergie?: Makani Power aus Kalifornien hat ein Drachenmodell gebaut, das bis zu 30 kW Strom erzeugen kann. Auch andere Unternehmen arbeiten an solchen Konzepten. Die Drachen sind mit Sensoren zur Orientierung ausgestattet und werden per Computer gesteuert. Für viele Experten die Zukunft: Denn Drachen sind leichter, billiger und fliegen in Höhen, wo der Wind gleichmäßiger weht.
wallstreetjournal.de


Technologie

13. Sep 2012

Schallschutz BORA, Superlaser, Hyperworks & Windmessung.


Schallminderung für Offshore-Windparks soll das neue Berechnungsmodell BORA bewerten. Es wird von Forschern zusammen mit dem Bundesumweltministerium entwickelt. Damit sollen Hydroschall und mögliche Schallminderrungen im Labor anstatt vor Ort getestet werden, um Mensch und Tier zu schonen.
ee-news.ch

Lindoe Welding Technology kauft Superlaser: Die Dänen wollen sich auf neue Bereiche wie das Schweißen von Offshore-Gründungsanlagen und Windtürmen spezialisieren. Der Ultra-High-Power-Laser ist momentan der größte und mit 32 kW auch stärkste Laser auf dem Markt. LWT will ihn bis Jahresende einsatzbereit haben.
offshorewind.biz

HyperWorks als Entwicklungshelfer: Die Software von Altair soll die Entwicklung von Produkten wie Rotorblättern beschleunigen, indem es den Entwicklungsprozess automatisiert. Das auf Luft- und Raumfahrt spezialisierte Unternehmen Acentiss, das auch im Bereich Windenergie tätig ist, setzt das Programm neuerdings ein, um seine Ingenieure bei Design- und Materialauswahl von Rotorblättern zu unterstützen.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Ge:Net misst Wind in bis zu 140 Meter Höhe: Auf der HUSUM WindEnergy will Ge:Net über das Messen von Windstärken in großen Höhen informieren. Anders als die Simulation von Windfeldern, die von Bergen und Wäldern beeinflusst werden können, würden genaue Messungen eine bessere Windpark-Planung erlauben.
pressebox.de


Technologie

20. Sep 2012

Messe-Spezial von der HUSUM WindEnergy 2012.


Areva Wind präsentiert SBI: Die Franzosen haben ihre neue Installationsmethode für Rotorblätter vorgestellt – das „Single blade installation system“, kurz SBI. Dabei montiert ein 55 Tonnen schwerer und funkgesteuerter Kran die Rotorblätter einzeln an der Gondel. Laut Areva Wind spart das neue System u.a. Transportkosten, weil die Rotorblätter nicht vorher montiert werden müssen. Der Prototyp wurde im Mai in Bremerhaven getestet.
windpowerengineering.com, areva.com

REpower baut 3-MW-Reihe aus: Die neue Anlage 3.0M122 soll mit 11.600 m² Rotorfläche die größte Onshore-Turbine von REpower werden und an hügeligen oder bewaldeten Schwachwindstandorten eingesetzt werden können. Die Anlage mit 139 Meter Nabenhöhe kann ab Anfang 2013 bestellt werden. Ein Prototyp soll im vierten Quartal 2013 aufgestellt werden. Die beiden anderen Modelle der 3er Serie (3.2M114 und 3.4M104) werden derweil für höhere Geschwindigkeiten zertifiziert.
iwr.de, repower.de

Rittal zeigt neue Schaltschranklösungen: Das Unternehmen bietet innovative Gehäuse- und Schranksysteme, dank derer die Einrichtungs- und Wartungskosten von Windparks gesenkt werden könnten. Mit im Programm ist ein standardisiertes, hochrobustes Gehäusekonzept für den Schutz empfindlicher Regelungstechnik in der Nabe.
elektrotechnik.vogel.de

Anti-Radar-Beschichtung für Windräder: Ein Forscherteam der Fachhochschule Köln hat hochfrequenzabsorbierende Beschichtungen auf Basis neuartiger Materialien entwickelt. Diese sollen Radarsignale besser auffangen, um Störungen zu vermeiden, die durch Mehrfachreflektionen verursacht werden. Diese führen vor allem bei Offshore-Windparks häufig zu Stördaten oder gefährlichen Geisterbildern.
elektroniknet.de, umweltmagazin.de

Neuer Antrieb für Windanlagen: FusionDrive nennen die finnischen Unternehmen The Switch und Moventas ihre Entwicklung. Die neue Antriebslösung ist besonders für größere Turbinen vorgesehen, einzelne Komponenten können direkt ausgetauscht werden, was Wartungskosten mindern soll.
cleanthinking.de (mit Video), ecoseed.org

Modular Wind Energy schickt sein neues und 45 Meter langes Rotorblatt in die Produktion. Das kalifornische Unternehmen erhielt ein entsprechendes Zertifikat von GL Renewables. Die ersten Rotorblätter sollen noch in diesem Jahr an einen US-Windparkbauer geliefert werden, verkündete Modular Wind Energy in Husum.
modwind.com

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Technologie

27. Sep 2012

Gicon, INFLOW, RWE, LIDAR, Siemens, Kenersys, OffTec.


Schwimmende Windparks für flache Gewässer: Gicon aus Dresden will schwimmende Windanlagen herstellen. Diese können an Land zusammengebaut und dann an den gewünschten Standort geschleppt werden, wo sie an Seilen befestigt werden, die im Meeresboden verankert sind. Vorteil: Dank ihrer niedrigen Höhe von nur 20 Metern benötigen die Turbinen auch nur eine geringe Meerestiefe, um stabil zu stehen. Im Rahmen des ähnlichen Projekts INFLOW soll eine erste schwimmende Vertikalachsen-Windanlage (siehe Bild) vor der Küste von Marseille errichtet werden.
handelsblatt.com (Gicon), ee-news.ch (INFLOW)

RWE testet Windmessbojen: Die neuen Messsysteme können Windgeschwindigkeit und –richtung in bis zu 200 Meter Höhe erfassen. Um die Genauigkeit zu testen, hat RWE die so genannten LIDAR-Systeme auf Bojen befestigt. Diese wurden in der Nähe von Messmasten vor der Küste von Nordwales platziert, um vergleichbare Daten zu liefern. Bei Erfolg könnte das neue System als preisgünstige Alternative zum Einsatz kommen.
nordic-market.de

Siemens entwickelt Managementportal für Windparks: Damit Dienstleister und Windpark-Betreiber die Wartung von Offshore-Windparks besser koordinieren können, sammelt das Portal alle Daten der Anlagen. Die Informationen können dann zentral abgerufen werden. Das System ist besonders interessant für Unternehmen, die gleich mehrere Windparks betreuen oder betreiben.
automation.siemens.com

Kenersys präsentiert Schwachwindanlage: Mit der neuen Anlage von Kenersys können auch Standorte mit schwachen Windverhältnissen eine ordentliche Ausbeute liefern. Die KW 110 2,4 MW Anlage basiert auf der Synerdrive-Technologie. Das System soll die Zuverlässigkeit der Anlage verbessern und den Energieertrag erhöhen. Das Unternehmen verspricht einen Kapazitätsfaktor von 45 Prozent auch an Schwachwindstandorten.
windkraftkonstruktion.vogel.de

OffTec zeigt „Schrägrettung“ von Windkraftanlagen: Mit der neuen Technik soll es möglich sein, Personen von fast allen Orten einer Offshore-Windkraftanlage mit dem Hubschrauber zu bergen. Bis jetzt gab es nur zwei mögliche Orte – das Maschinenhaus und die Zugangsplattform für Versorgungsschiffe.
morgenpost.de

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Technologie

04. Okt 2012

Siemens, Vestas, Liebherr, Ge:Net.


Siemens stellt getriebelosen Windgenerator vor: Die Siemens-Lösung Direct Drive Wind für unterschiedliche Turbinenlösungen und Anlagenkonzepte wird aus fertig vormontierten Segmenten zusammengesetzt. Der Generator kann flexibler eingesetzt und einfacher transportiert werden, weil die Montage bei Bedarf auch erst am Zielort erfolgen kann. Möglich macht’s ein modular aufgebautes Plattformkonzept der Siemens-Sparte Drive Technologies.
windkraftkonstruktion.vogel.de

Vestas will Leistung der V164 auf 8 MW steigern: Der dänische Konzern will die Leistung seiner neuen Offshore-Turbine V164 auf 8 Megawatt erhöhen. Urspünglich sollte die für den Einsatz in der Nordsee entwickelte Anlage in der 7-MW-Liga spielen. Der Anstieg soll Betriebssicherheit und Struktur nicht beeinflussen. Die erste Anlage soll 2014 in Dänemark aufgestellt werden, die Serienfertigung 2015 starten.
spectrum.ieee.org, vestas.com

Liebherr präsentiert Turmdrehkran für Schwachwindgebiete: Der Kran wird auf dem Fundament montiert und erleichtert so das Aufstellen der Anlagen mit Nabenhöhen ab 110 m. Die Lösung ist speziell für Schwachwindgebiete wie etwa Wälder vorgesehen, wo es oft wenig Platz für das Errichten von Anlagen gibt.
liebherr.com (Infos), youtube.com (Video)

Auch kleine Anlagen wollen geplant sein: Die Firma Ge:Net hat zwei Masten mit 10 und 15 Meter Höhe entwickelt, um Standorte für Kleinwindanlagen testen zu können. Private Kleinprojekte werden immer beliebter, aber aktuelle Standardmessgeräte sind dabei nicht einsetzbar. Das System von Ge:Net wird mit Messsensoren und allen Werkzeugen geliefert, damit ihn Kunden schnell und einfach nutzen können.
windkraft-journal.de